Jade

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Dark-Pop-Band aus Fürstenwalde, 1987 bis 1990. Re-Union 2012.

Das Quartett baute sich selbst ein konsequent durchkonzipiertes ästhetisches Konzept auf (Bühnengestaltung in Schwarz und Weiß, Lichteffekte) das zu ihrem leicht melancholischen 1980er DarkPop passte und dessen selbst komponierte und durchgängig englisch betexteten Songs optisch gut herüberbrachte. Nach der für die Endphase der DDR typischen popkulturpolitischen Strategie, mit eigenen Mitteln westliches Niveau zu erreichen (oder gar zu übertreffen) wurde die Band deshalb rasch zu Veranstaltungen wie der von der FDJ organisierten "Werkstattwoche für Jugendtanzmusik" (1989 in Frankfurt/Oder) eingelobt, bei denen sie gar zusammen mit Punk-Bands wie den Skeptikern auftraten. Kurz danach durfte die Band beim Fernsehen der DDR professionelle Aufnahmen machen, die noch im gleichen Jahr als "Quartett EP" bei Amiga veröffentlicht wurden. Jade unternahmen in kurzer Zeit zwei Tourneen durch die (zerbröckelnde) Sowjetunion bevor sie sich selbst nach den Wirren der Wende auflösten.
Im Jahr 2012 formierten sich drei Viertel der Band mit neuem Drummer unter dem alten Namen neu, seitdem wird konsequent nur in deutsch getextet.

Die Band im Netz: www.jade-musik.de | www.deutsche-mugge.de

Besetzung

  • André Nietschke - voc
  • Dirk Buhtz - g
  • Thomas Köntopp - bg
  • Matthias Rudolph - dr (1987 bis 1990)
  • Harald Wenzek - dr (seit 2012)

Musik

  • 1989: Quartett EP: Sky / Living / Money / Mine (7"EP, Amiga 556216)
  • 1989: Sky, auf: "Das Album - Rockbilanz 89" (DLP Compilation, Amiga 856474/75)
  • 2017: Wilde Pferde / Rote Lippen / Fallschirm / Irgendwo (CD EP, Eigenproduktion)