Cracked Corpuscles

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Leipziger Doom-Punk, später Doom-Metal Band, 1993 bis 1999.

Die Band gründete sich 1993 aus den Resten mehrerer Punkbands aus dem Stadtteil Leipzig-Leutzsch. Anfangs eher Doom-Punk, wurde die Musik rasch deutlich Metal-lastiger. Die Texte zelebrieren einen alkohol- und drogengeschwängerten zynischen Weltschmerz. Mit diesem Konzept erlangte die Band einen großen Bekanntheitsgrad in Leipzig. Die Cracked Corpuscles lösten sich 1998 mit dem Erscheinen der LP "Zweiflers Wut" auf. Darauf gab es mit "Freude und Leid" auch eine Coverversion eines Songs der umstrittenen Hallenser Band Rückgrat. Seit 1997 betätigte sich der anfängliche Bassist Pampel nur noch als Sänger, dafür spielte Arnold den Bass.
2023 tauchten Kluge, Pampel & Mitransky unter dem Namen Marod wieder auf. Die 24er EP ist ein Tribute für Swen "Pertel" Perttermann, den 2019 verstorbenen Frontmann von Abfallsozialprodukt.

Die Band im Netz: crackedcorpuscles.bandcamp.com | www.metal-archives.com

Besetzung

  • Albrecht - voc (1994) / Hauschke - voc (1994 - 1996)
  • Wieland Kluge - g (ex- Insurrection)
  • Thomas Starke - g (ab 1994)
  • Pampel - voc, bg (ex- Out Now)
  • Arnold - bg (ex- Boiled Kilt, Khmer, ab 1996)
  • Üfchen Mitransky - dr (ex- Insurrection)

Musik

  • 1994: Cracked Corpuscles / Geburtstag, auf: "Leutzsch rules! Die Zweite..." (Tape Compilation)
  • 1995: Allein (Tape)
  • 1997: Ödland (Tape)
  • 1997: Wald, auf: "Der grosse Reiz 2" (CD Compilation, IG Pop)
  • 1998: Kasemattenlieder (Tape)
  • 1998: Zweiflers Wut (LP)
  • 1998: Schatten, auf: "Deathophobia - The Limited Vinyl-Series Vol.1" (LP Compilation, Earth AD A.D. 06)
  • 1998: Wegbereiter, auf: "Deathophobia - European Deathophobia Series Vol.1" (3xCD Compilation, Earth AD A.D. 09)
  • 2002: Zweifel, Ödnis, Wut (CD Compilation)

Marod

  • 2023: Proloque II: Aller Anfang / Ein Schlag (Digital Demo)
  • 2023: Kulik (CD/Tape, Eigenproduktion)
  • 2024: Schwarze Galle EP: Alleine (für Pertel) / Bös und gut (7", SM Musik SM 098)