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	<title>Parocktikum Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-08-06T14:04:26Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://parocktikum.de/wiki/index.php?title=Limited_Edition_-_Messer_Banzani&amp;diff=7174</id>
		<title>Limited Edition - Messer Banzani</title>
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		<updated>2011-03-02T19:54:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.225.28.70: Die Seite wurde neu angelegt: „== Skagga Yo! ==  Am 6.5.1989 gründeten sie sich in Leipzig. Sie - das sind Lani, der sämtliche Daten im Kopf hat, sein Bruder Tommi, der früher in Suhl bei Au…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Skagga Yo! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6.5.1989 gründeten sie sich in Leipzig. Sie - das sind Lani, der sämtliche Daten im Kopf hat, sein Bruder Tommi, der früher in Suhl bei Auslauf  (Punk) sang, (Mike) Stolle, der nur mit Sonnenbrille auf die Bühne geht und der Art beim Abmixen ihrer Tapes half, Alex, der ohne Panflöte genauso flöten kann, ständig netten Blödsinn von sich gibt und früher mal bei Dekadence sein Unwesen trieb. Am 30.4.1991 stieß dann Hartmut dazu, der Saxophonist und Frauenheld.&lt;br /&gt;
Vor einiger Zeit spielten sie im Knaack-Klub, und vorher durfte ich sie zum Essen begleiten und aus ihren vollgestopften Mündern die Antworten auf meine Fragen entschlüsseln. Tommi und Lani sorgten für die Fakten im Gespräch, während Hartmut, Mike und Alex ständig Bemerkungen über den Tisch warfen, deren Wahrheitsgehalt stark anzuzweifeln ist. Ihre &amp;#039;92er LP &amp;quot;Skagga Yo&amp;quot; spielten sie mit einigen bekannten Musikern ein: Beim Song &amp;quot;Peace Is Wonder&amp;quot; wurden sie vom New Yorker Hardcore-Rapper MC Shank unterstützt, der sich auch beim Konzert als Stimmungskanone entpuppt. Joey A. Vaising von der Leipziger Hardcoreband Tishvaisings, DJ Vee Bee (Easy Business/HH), Urs Hamaekers (N&amp;#039;Gobo N&amp;#039;Gogo) und die erst 17jährige Soulsängerin Adowoa Hackman aus München sowie Produzent Jamaica Papa Curvin (ehemaliger Schlagzeuger bei Boney M) sorgten für das abwechslungsreichste Album der Banzani-Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichten, wie es zu den zahlreichen Kontakten kam, ähneln sich – die Begeisterung kam stets beim Besuch eines Messer-Banzani-Konzerts. Die Geschichte zu Joey A. Vaising wird von Hartmut erzählt: „Das war, als wir in Leipzig spielten, da kam es bei dem Lied „Peace Is Wonder“ zu einer Session, und ab da hat Joey dann öfter mitgespielt. Und wenn wir die Platte machen, haben wir beschlossen, warum sollen wir dann nicht gegenseitig darauf erscheinen, auch wenn es nicht gerade mit der Musik zu tun hat.“ &lt;br /&gt;
LE: “Könntet ihr Euch denn auch vorstellen, beispielsweise mit Vision heute noch mal zusammen aufzutreten?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmut: “Müssen wir – weil wir in Chemnitz zusammen spielen. Wir haben da keine Probleme, wenn die Bands nicht gerade faschistisch sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos. Ärger mit Faschos gab es glücklicherweise noch nicht. Zu ihren Konzerten kommen meistens Sharp-Skins, die da einfach nur tanzen wollen. So. Nun zu der zweiten Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LE: &amp;quot;Wie habt ihr MC Shank kennengelernt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tommi: &amp;quot;MC ist bei derselben Plattenfirma (D.D.R.) wie wir. Außerdem war er mit Uli (Labelchef) bei einem Konzert von uns und fand das gut, vor allem &amp;#039;Peace Is Wonder&amp;#039;. Da hat er uns dann angeboten, einen Rap draufzumachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Beim Konzert rappte MC nicht nur bei &amp;#039;Peace Is Wonder&amp;#039;, sondern bis zum allerletzten Ton bei allen Zugaben, und heizte das Publikum mit &amp;quot;You must make enough noise&amp;quot; so lange an, bis Messer Banzani vor lauter Erschöpfung nicht mehr auf die Bühne wollten.&lt;br /&gt;
Die letzte Geschichte, zu Jamaica Papa Cur-vin, hat wieder bei einem Konzert angefangen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tommi: &amp;quot;Wir haben bei der Tour zur ersten Platte in der Markthalle in Hamburg gespielt, bei der Independent Night. Dann waren wir in Lübeck im Studio, und Jamaica Papa Curvin hat sich angehört, was wir machen wollen, und hat uns dann gesagt, wie wir DAS noch besser machen können. Er hat uns Anregungen gegeben und uns dadurch doch sehr beeinflußt. Die erste Platte Im September letzten Jahres waren Messer Banzani erstmals auf Europatour. Nachdem das Problem Werteiltmitwemdensalat? gelöst haben wir übrigens Frank Farian gewidmet (Jamaica Papa Curvin war im übrigen bei Boney M., bevor diese von Farian kommerziell ausgeschlachtet wurden).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September letzten Jahres waren Messer Banzani erstmals auf Europatour. Nachdem das Problem Werteiltmitwemdensalat? Gelöst ist, will ich wissen, selche Erfahrungen sie außerhalb deutscher Coolness hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tommi (mit vollem Mund): &amp;quot;Mmjam, mmjam, also mjam mpf, die Tour hat eigentlich im Mpf (März) in Spanien angefangen. Dort hatten wir zehn Auftritte, waren aber drei Wochen da und hatten so Zeit zum Proben, hamm, nöstr, hppm.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lani: &amp;quot;Ich erzähl mal weiter. Im September sind wir dann als erstes nach Ungarn gefahren, dort spielen selten Bands von außerhalb, weil die finanzielle Lage so schlecht ist. Dann hatten wir noch vier, fünf Auftritte in Italien, wo wir mehr bei Festivals gespielt haben. Am besten hat es uns aber in Spanien gefallen. Da spielt man hauptsächlich in Bars, und die Leute brauchen keinen Eintritt zu zahlen. Die Band wird dann nach dem Getränkeumsatz bezahlt. Das ist eine ganz gute Variante für unbekannte Bands. In Spanien haben wir sechsmal gespielt und zum Schluß noch einmal in der Schweiz, in Genf. Das war so gut, daß wir gleich beschlossen haben, mal längere Zeit dorthin zu fahren.&amp;quot; Außer eine längere Zeit in der Schweiz zu verbringen, haben sich die fünf vorgenommen, diesen Sommer eine Tour durch Mo-sambique zu machen, das war eigentlich schon Weihnachten letzten Jahres geplant, wurde jedoch durch den mosambiquam-schen Bürgerkrieg verhindert. Zum Herbst stehen dann noch Spanien, Norwegen und Dänemark auf dem Programm, und danach werden sie auch mal wieder durch De... (na, ihr wißt schon) teuren. Mir erscheint so viel Reiserei ziemlich stressig, aber Lani ist da anderer Meinung: &amp;quot;Wir sind eigentlich ziemlich ent-&lt;br /&gt;
spannt, denn es geht ja darum, Musik zu machen, und alles andere ist nebensächlich. Den ganzen Tag kann sonstwas passieren, und abends beim Konzert ist alles wieder gut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Das nenne ich Vollblutmusiker! Nun ist es ja auch immer interessant zu wissen, was man - was Messer - privat für Musik hört. Vielleicht ja Reggae? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alex: &amp;quot;Nee - n - überhaupt nie!!!&amp;quot; Lani (bleibt als einziger sachlich): &amp;quot;Ich höre sehr viel Reggae - fast ausschließlich.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tommy: &amp;quot;Ich kann ja jetzt einfach mal über die Band sprechen: Die hört im Auto erstmal grundsätzlich Reggae. Alles, was keinen Off-Beat hat, wird sofort rausgeworfen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmut: &amp;quot;Wer nicht immer Off-Beat hören will, wird sofort aus dem Auto rausge-schmissen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alex: &amp;quot;Ich höre ganz viel.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Tommy: &amp;quot;Also er hört &amp;#039;Ganz viel&amp;#039;, das ist eine Band aus Großbritannien.&amp;quot; Nun aber zur Sache, Jungs! &lt;br /&gt;
Tommy: &amp;quot;Also, ich höre viel Red Hot Chili Peppers, Urban Dance Squad, die anderen hören Jazz, Deep Purple, AC/DC, Queen...&amp;quot; &lt;br /&gt;
Alex: &amp;quot;Ich höre eigentlich sehr gut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und MC Shank?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MC: &amp;quot;Rap!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu erwarten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LE: &amp;quot;But only?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MC: &amp;quot;No, anyway, classical and a little bit Ska.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alex: &amp;quot;Klassische Musik höre ich auch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tommy: &amp;quot;Ich höre nur klasse Musik!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt reicht&amp;#039;s!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall hören sie, soweit möglich, DT64. Des weiteren konnte ich aus den nun mehr als albern gewordenen Banzanis (der Wem?) noch etwas über die Reggae-Szene in Germany erfahren (die sich in Leipzig aus Messer Banzani und Messer Banzani usw. zusammensetzt, aber lassen wir das).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alex: &amp;quot;Im Osten Ds. gibt es keine Reggaeszene. In Westd. gibt es eindeutig mehr Reggaebands, in Westberlin auch. (Da gibt es ja auch die alljährlichen Sunsplashs.)&amp;quot; Glücklicherweise sind Messer Banzani&lt;br /&gt;
endlich mal eine Ex-DDR-Band, die mit ihrer Plattenfirma vollauf zufrieden ist. Von Titelauswahl über Covergestaltung bis hin zu Tourterminen und VÖ-Datum haben sie alle Freiheiten, und auch sonst wird in Lübeck&lt;br /&gt;
sehr viel für sie getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tommi: &amp;quot;Wir machen auch ziemlich viel. Wir haben zum Beispiel eine Platte gemacht ... hihi  ... mit der Uli wahrscheinlich Millionär werden wird, hihi.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Skagga Yo definieren Messer Banzani im übrigen so: &amp;quot;Erstens ist das der Name unserer LP. Zweitens: Skagga - das sind zwei Wortteile - also Ska und Raggamuffin, und Yo ist ein ganz fernetisches Kraftwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Schön gesagt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MC: &amp;quot;Rap Yo! Rap Yo!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skagga? Yo!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tschüß! [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enjoy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Limited Edition Nr. 36 - Herbst 1992]]&lt;br /&gt;
[[Category:Artikel]]&lt;br /&gt;
[[Category:1992]]&lt;br /&gt;
[[Category:Leipzig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.225.28.70</name></author>
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	<entry>
		<id>https://parocktikum.de/wiki/index.php?title=Limited_Edition_-_Freunde_der_Italienischen_Oper&amp;diff=7173</id>
		<title>Limited Edition - Freunde der Italienischen Oper</title>
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		<updated>2011-03-02T19:46:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.225.28.70: Die Seite wurde neu angelegt: „Was hat Limited Edition mit Klassik zu tun? Außer das wir Masse sind (hüstel, hüstel) wohl eher nüscht, trotzdem beobachteten wir ein halbes Jahr lang das Tre…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was hat Limited Edition mit Klassik zu tun? Außer das wir Masse sind (hüstel, hüstel) wohl eher nüscht, trotzdem beobachteten wir ein halbes Jahr lang das Treiben und Schaffen der Freunde Der Italienischen Oper. Die Band, um die es hier geht hat mit Klassik ebenfalls wenig am Hut, allenfalls der Hang zu hohen Tönen läßt eine Verbindung ahnen. Ob sie privat und außerhalb der Badewanne noch Kontakt zur klassischen Musik pflegen, konnten wir auch nach längerem Bohren nicht recht erkunden. Die Musik der F.D.I.O. ist irgendwie unbeschreiblich, man kann sie nur fühlen. Wer auf eines ihrer Konzerte geht, bekommt das nicht nur über seine Ohren zu spüren, sondern auch durch Filme, die die Gefühlswelt des dazugehörigen Titels optisch verstärken und anschaulicher machen. Diese Filme haben immer etwas Nettes zu bieten: Zerplatzende Eier, spritzendes Wasser, manchmal auch Blut, Nacktheit im Sand [...]. Ausgebrütet werden die Ideen von Sänger Raymund, Rainer Hans Albert Schmidt (Posaunist) und Dr. H. G., dem Pressesprecher und persönlichen Graphiker der F.D.I.O.. Die Darsteller sind gute Freunde, u.a. Olaf Opitz, der Kopf der musikalischen Formation Apparatschick aus Berlin (West). Wie Raymund uns berichtet hat, wird gerade wieder ein neuer Film in Szene gesetzt. Vielleicht werden auch zu alten Songs Videos gedreht. Im März hatte Raymund schon drei Videos für Need A New Drug produziert. Eine Band, zu der die Freunde eine ganz besondere Beziehung haben; sie kommen ebenfalls aus Dresden, haben ihre erste Platte auf dem gleichen Label herausgebracht und Heiko spielte bis Juni diesen Jahres in beiden Bands den Baß. Seitdem widmet er sich nur noch Need A New Drug. Einen neuen Baßmann wollen die Freunde nicht: &amp;quot;Wer kommt schon mit uns klar...&amp;quot;. Dafür wurde ein zweites Keyboard eingesetzt, das von Posaunist Herr Schmidt bedient wird. Welche Auswirkungen dieser Austausch auf die Musik hat kann Raymund uns nicht sagen: &amp;quot;Ob sich unsere Musik seit der letzten LP verändert hat müssen andere beurteilen. Ich kann jedenfalls keinen Unterschied feststellen.&amp;quot; (Wir schon, hört euch doch mal ihren Song auf u. g. Sampler an.) Beim Lesen des Textheftes (leider liegt es der LP nicht bei, und akustisch sind die Texte sehr schwer zu verstehen) hat man das Gefühl in einem Gedichtband zu blättern. Die Texte sind eine Art Poesie, die Raymund nach seinen Erlebnissen und Gefühlen schreibt und singt.&lt;br /&gt;
Woher er die Anregungen dafür nimmt soll er selbst erzählen: &amp;quot;Es sind meist sehr intensive Erlebnisse, wie politische Ereignisse, Kindheitstrauma, der Tod von Freunden, Sexualität usw.. Dabei entwickle ich eine für mich verständliche Sprache, da ist Symbolik natürlich nicht auszuschließen, ich bin ja kein Reporter. Deswegen ist es irgendwie blöd die Texte auseinander zunehmen und nun alles Wort für Wort zu erklären. Es ist so ein Problem der Deutschen, daß sie in der Kunst alles genau erklärt haben wollen, was von Herzen kommt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Daß die Songs fast ausschließlich in Englisch oder Französisch sind liegt wohl eher an der Unmusikalität der deutschen Sprache?&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist schon verdammt schwer einen einigermaßen vernünftigen Text zu schreiben, geschweige ihn dann noch singen zu wollen. Wenn es mir natürlich gelingen sollte und es für meine Begriffe nicht inlich rüberkommen sollte, warum nicht.&lt;br /&gt;
Bei der &amp;quot;kleinen Madonna&amp;quot; ist es mir glaub&amp;#039; ich das erste Mal gelungen, von den deutschen Passagen bei &amp;quot;les zones erogenes&amp;quot; und &amp;quot;run my love&amp;quot; mal abgesehen. Bei der &amp;quot;kleinen Madonna&amp;quot; hatte ich aber auch das dringende innere Bedürfnis dieses Lied bzw. diesen Text in deutsch zu singen. Denn es war unsere Freundin, die als erste hier an Drogen zugrunde gegangen ist. Dieses Lied nimmt keine Stellung, predigt keine Moral oder sonstiges, es ist nur für sie. Ansonsten sollten es einige deutschsingende Gruppen aufgeben Musik zu machen und es lieber mit Veröffentlichung von Büchern oder mit Lesungen versuchen. Wir sind alle religiös in unserem Sinne, wobei ich momentan nur zwei Titel als solche bezeichnen würde: &amp;quot;treshold of eternity&amp;quot; und &amp;quot;look at the watch&amp;quot;. In dem ersten geht es um den Eintritt in die Ewigkeit, in dem zweiten geht es um den Papst. Alle anderen Titel beinhalten mehr irdische Probleme, wie Krieg, Liebe, Haß, Sehnsüchte, Träume...&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bis Juni wirkten die Freunde Der Italienischen Oper am Dresdner Staatsschauspielhaus beim modernen &amp;quot;Faust&amp;quot; als musikalische Begleitung mit. Und Raymund spielte Euphorion, den mißratenen Sohn von Faust und seiner Traumfrau Helena. Für nächstes Jahr haben sie wieder etwas Besonderes geplant:&lt;br /&gt;
Raymund: &amp;quot;Diesmal soll es ein Benefizkonzert für den Papst im Deutschen Hygienemuseum sein. Ansonsten arbeiten wir weiter an unserer Oper &amp;quot;Parzifal Oder Everybody Comes To Rick&amp;quot;, für die wir immer noch Partner suchen.&amp;quot; Partner suchen die Freunde auch noch für ihre zukünftigen Plattenveröffentlichungen. Allzuviel wollen und können sie dazu allerdings noch nicht sagen. Fakt ist jedenfalls, daß sie nicht bei Par Exellence bleiben werden. Anfragen gab es bereits von verschiedenen Labels, unter anderem vom neuen Label von WSFA und Strangeways: Aus Lauter Liebe. Bei letzteren besteht von beiden Seiten das größte Interesse. Eine erste Zusammenarbeit ist das Mitwirken der F.D.I.O. auf dem WSFA- Sampler &amp;quot;Eine Eigene Gesellschaft Mit Eigener Moral&amp;quot; und dem gemeinsamen Auftritt mit Blumfeld und Cpt.Kirk im Rahmen der BID.&lt;br /&gt;
So können wir sie am 27. Oktober im Loft erleben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;F.D.I.Ographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-1988 Posaunist Rainer Albert Schmidt (Ex-Mitglied des New Fantastic Art Orchestra Of North) gründete mit Tom Groß (dr) und Fritzi Baumgarten eine Band. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-Ihre ersten Auftritte hatten sie in der Kunsthochschule Dresden unter dem Namen &amp;quot;Kot Mpi&amp;quot; (Eine Anspielung auf den Dekadance-Ableger Code MD).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-Für Fritzi kam Heiko Schramm als Bassist und als letzter stieß Raymund J.K.K.Hänsch dazu, der den Gesangspart übernahm. (Das Gerücht besagt, daß er durch seinen Gesang unter der Dusche entdeckt wurde)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-Erste musikalische Aufnahmen wurden auf zwei Tapes veröffentlicht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-1990: im August, hatte Wolfgang Engels&amp;#039; &amp;quot;Faust&amp;quot; in Dresden Premiere. Die Freunde Der Italienischen Oper sind als Darsteller und Musikalische Einlage mit dabei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-wurde ihre erste LP in Berlin-Kreuzberg gestohlen (WANTED!)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-1991 wurde ihre 2. LP &amp;quot;Um Thron Und Liebe&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-1992 im Oktober, lernst auch Du sie, der Du sie noch nicht kennst, lieben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Enjoy&amp;amp;Z-AB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Limited Edition Nr. 36 - Herbst 1992]]&lt;br /&gt;
[[Category:Artikel]]&lt;br /&gt;
[[Category:1992]]&lt;br /&gt;
[[Category:Dresden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.225.28.70</name></author>
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