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	<title>IG Rock Festival - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Parocktikum Wiki</subtitle>
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		<title>Punkpapst am 10. August 2024 um 18:31 Uhr</title>
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Die IG hatte im April 1984 im &amp;quot;[[Eiskeller]]&amp;quot; (damals offiziell &amp;quot;Jugendklubhaus Erich Zeigner&amp;quot;) an der südlichen Stadtgrenze zwischen Leipzig und Markkleeberg eine Veranstaltungsreihe namens &amp;quot;Neue Gruppen stellen sich vor&amp;quot; ins Leben gerufen. Innerhalb eines Jahres betraten hier bei insgesamt neun Ausgaben (das Festival wurde als Nr.10 gewertet) mehr als ein Dutzend überwiegend komplett neue Formationen die Bühnenbretter. Diese Konzerte waren offensichtlich gleichzeitig &amp;quot;Eintrittskarte&amp;quot; für das &amp;quot;IG Rock Festival&amp;quot;, möglicherweise fanden hier auch noch evtl. ausstehende Einstufungen statt: Bei &amp;quot;Neue Gruppen... 1&amp;quot; (25.4.84) spielten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streßkompanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stressco]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tarantula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei den darauffolgenden Terminen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Tino Standhaft|Standhaft]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VIP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (19.6.84), die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selterswasser Blues Band&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (5.9.84) sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Süd-Rock]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TSO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (7.11.84). Die Mehrzahl dieser Formationen waren dem durchaus untergründigen Blues- und Jazzrock zuzuordnen. Im ersten Halbjahr 1985 hielten mit Auftritten von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Zucht]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[EgaCell]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch Punk &amp;amp; PostPunk ihren Einzug, die letzte &amp;quot;Eintrittskarte&amp;quot; lösten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Maßlos]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[08/15]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;quot;Neue Gruppen... 8&amp;quot; am 15.5.85. &amp;lt;br&amp;gt;Beim Festival-Line-Up ergaben sich nur marginale, aber dem &amp;quot;Rock-Business&amp;quot; geschuldete Abweichungen vom Konzept. 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Leipziger Rockfestival]] veranstaltet wurde.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mit diesem von der [[IG Rock]], einer seit 1981 aktiven Leipziger Sektion des Kulturbund der DDR, organisierten dreitägigen Konzert-Event begann die bis 1995 andauernde Tradition des [[Leipziger Rockfestival]]. Wegen der zum damaligen Zeitpunkt einzigartigen Positionierung der IG Rock innerhalb der lokalen Band-Szene erscheint das Festival gewissermaßen als erster Höhepunkt eines Masterplans, bei dem Nachwuchsmusikern aller Couleur, ohne die üblicherweise zu erwartende Anpassung an oder offene Konflikte mit der &amp;quot;Staatskultur&amp;quot; eine Öffentlichkeit angeboten wurde. 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Dieser &amp;quot;zweigleisige&amp;quot; Fahrstil der IG Rock erscheint umso zwiespältiger unter Kenntnis der Tatsache, daß der hauptverantwortliche Festival-Organisator als &amp;quot;IMS Kuhnert&amp;quot; gleichzeitig für das Ministerium für Staatssicherheit tätig war und in dieser Funktion das Vertrauen der jungen Musiker von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Zucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EgaCell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und vielen anderen systematisch missbrauchte.&amp;lt;br&amp;gt;Ende 1985 wurde für das kommende Jahr bereits ein &amp;quot;2. IG Rock Festival&amp;quot; in Aussicht gestellt, das dann aber schließlich als [[II. Leipziger Rockfestival]] veranstaltet wurde.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mit diesem von der [[IG Rock]], einer seit 1981 aktiven Leipziger Sektion des Kulturbund der DDR, organisierten dreitägigen Konzert-Event begann die bis 1995 andauernde Tradition des [[Leipziger Rockfestival]]. Wegen der zum damaligen Zeitpunkt einzigartigen Positionierung der IG Rock innerhalb der lokalen Band-Szene erscheint das Festival gewissermaßen als erster Höhepunkt eines Masterplans, bei dem Nachwuchsmusikern aller Couleur, ohne die üblicherweise zu erwartende Anpassung an oder offene Konflikte mit der &amp;quot;Staatskultur&amp;quot; eine Öffentlichkeit angeboten wurde. 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Diese Konzerte waren offensichtlich gleichzeitig &amp;quot;Eintrittskarte&amp;quot; für das &amp;quot;IG Rock Festival&amp;quot;, möglicherweise fanden hier auch noch evtl. ausstehende Einstufungen statt: Bei &amp;quot;Neue Gruppen... 1&amp;quot; (25.4.84) spielten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streßkompanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stressco]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tarantula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei den darauffolgenden Terminen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Tino Standhaft|Standhaft]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VIP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (19.6.84), die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selterswasser Blues Band&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (5.9.84) sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Süd-Rock]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TSO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (7.11.84). 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Die IG hatte im April 1984 im &amp;quot;Eiskeller&amp;quot; (damals offiziell &amp;quot;Jugendklubhaus Erich Zeigner&amp;quot;) an der südlichen Stadtgrenze zwischen Leipzig und Markkleeberg eine Veranstaltungsreihe namens &amp;quot;Neue Gruppen stellen sich vor&amp;quot; ins Leben gerufen. Innerhalb eines Jahres betraten hier bei insgesamt neun Ausgaben (das Festival wurde als Nr.10 gewertet) mehr als ein Dutzend überwiegend komplett neue Formationen die Bühnenbretter. Diese Konzerte waren offensichtlich gleichzeitig &amp;quot;Eintrittskarte&amp;quot; für das &amp;quot;IG Rock Festival&amp;quot;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, möglicherweise fanden hier auch noch evtl. ausstehende Einstufungen statt&lt;/ins&gt;: Bei &amp;quot;Neue Gruppen... 1&amp;quot; (25.4.84) spielten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streßkompanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stressco]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tarantula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei den darauffolgenden Terminen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Tino Standhaft|Standhaft]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VIP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (19.6.84), die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selterswasser Blues Band&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (5.9.84) sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Süd-Rock]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TSO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (7.11.84). Die Mehrzahl dieser Formationen waren dem durchaus untergründigen Blues- und Jazzrock zuzuordnen. Im ersten Halbjahr 1985 hielten mit Auftritten von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Zucht]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[EgaCell]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch Punk &amp;amp; PostPunk ihren Einzug, die letzte &amp;quot;Eintrittskarte&amp;quot; lösten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Maßlos]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[08/15]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;quot;Neue Gruppen... 8&amp;quot; am 15.5.85. &amp;lt;br&amp;gt;Beim Festival-Line-Up ergaben sich nur marginale, aber dem &amp;quot;Rock-Business&amp;quot; geschuldete Abweichungen vom Konzept. 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		<title>Punkpapst am 17. Februar 2021 um 16:18 Uhr</title>
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Die IG hatte im April 1984 im &amp;quot;Eiskeller&amp;quot; (damals offiziell &amp;quot;Jugendklubhaus Erich Zeigner&amp;quot;) an der südlichen Stadtgrenze zwischen Leipzig und Markkleeberg eine Veranstaltungsreihe namens &amp;quot;Neue Gruppen stellen sich vor&amp;quot; ins Leben gerufen. Innerhalb eines Jahres betraten hier bei insgesamt neun Ausgaben (das Festival wurde als Nr.10 gewertet) mehr als ein Dutzend überwiegend komplett neue Formationen die Bühnenbretter. 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So wurde der Auftritt von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tarantula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; durch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Standhaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ersetzt, und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Süd-Rock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hatten sich durch den Einstieg des Sängers Frank &amp;quot;Amor&amp;quot; Schüller, damals übrigens auch Vorsitzender der IG Rock, in die später erheblich POPuläre Ulk-Rock-Band &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Amor &amp;amp; Die Kids]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verwandelt. 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Die IG hatte im April 1984 im &amp;quot;Eiskeller&amp;quot; (damals offiziell &amp;quot;Jugendklubhaus Erich Zeigner&amp;quot;) an der südlichen Stadtgrenze zwischen Leipzig und Markkleeberg eine Veranstaltungsreihe namens &amp;quot;Neue Gruppen stellen sich vor&amp;quot; ins Leben gerufen. Innerhalb eines Jahres betraten hier bei insgesamt neun Ausgaben (das Festival wurde als Nr.10 gewertet) mehr als ein Dutzend überwiegend komplett neue Formationen die Bühnenbretter. 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		<title>Punkpapst am 17. Februar 2021 um 13:51 Uhr</title>
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Die IG hatte im April 1984 im &amp;quot;Eiskeller&amp;quot; (damals offiziell &amp;quot;Jugendklubhaus Erich Zeigner&amp;quot;) an der südlichen Stadtgrenze zwischen Leipzig und Markkleeberg eine Veranstaltungsreihe namens &amp;quot;Neue Gruppen stellen sich vor&amp;quot; ins Leben gerufen. Innerhalb eines Jahres betraten hier bei insgesamt neun Ausgaben (das Festival wurde als Nr.10 gewertet) mehr als ein Dutzend überwiegend komplett neue Formationen die Bühnenbretter. Diese Konzerte waren offensichtlich gleichzeitig &amp;quot;Eintrittskarte&amp;quot; für das &amp;quot;IG Rock Festival&amp;quot;: Bei &amp;quot;Neue Gruppen... 1&amp;quot; (25.4.84) spielten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streßkompanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stressco]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tarantula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei den darauffolgenden Terminen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Tino Standhaft|Standhaft]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VIP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (19.6.84), die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selterswasser Blues Band&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (5.9.84) sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Süd-Rock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TSO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (7.11.84). 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Dieser &amp;quot;zweigleisige&amp;quot; Fahrstil der IG Rock erscheint umso zwiespältiger unter Kenntnis der Tatsache, daß der hauptverantwortliche Festival-Organisator als &amp;quot;IMS Kuhnert&amp;quot; gleichzeitig für das Ministerium für Staatssicherheit tätig war und in dieser Funktion das Vertrauen der jungen Musiker von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Zucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EgaCell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und vielen anderen systematisch missbrauchte.&amp;lt;br&amp;gt;Ende 1985 wurde für das kommende Jahr bereits ein &amp;quot;2. IG Rock Festival&amp;quot; in Aussicht gestellt, das dann aber schließlich als [[II. Leipziger Rockfestival]] veranstaltet wurde.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mit diesem von der [[IG Rock]], einer seit 1981 aktiven Leipziger Sektion des Kulturbund der DDR, organisierten dreitägigen Konzert-Event begann die bis 1995 andauernde Tradition des [[Leipziger Rockfestival]]. Wegen der zum damaligen Zeitpunkt einzigartigen Positionierung der IG Rock innerhalb der lokalen Band-Szene erscheint das Festival gewissermaßen als erster Höhepunkt eines Masterplans, bei dem Nachwuchsmusikern aller Couleur, ohne die üblicherweise zu erwartende Anpassung an oder offene Konflikte mit der &amp;quot;Staatskultur&amp;quot; eine Öffentlichkeit angeboten wurde. Die IG hatte im April 1984 im &amp;quot;Eiskeller&amp;quot; (damals offiziell &amp;quot;Jugendklubhaus Erich Zeigner&amp;quot;) an der südlichen Stadtgrenze zwischen Leipzig und Markkleeberg eine Veranstaltungsreihe namens &amp;quot;Neue Gruppen stellen sich vor&amp;quot; ins Leben gerufen. Innerhalb eines Jahres betraten hier bei insgesamt neun Ausgaben (das Festival wurde als Nr.10 gewertet) mehr als ein Dutzend überwiegend komplett neue Formationen die Bühnenbretter. 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		<title>Punkpapst am 4. Februar 2021 um 17:06 Uhr</title>
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Der abschließende Sonntag begann mit einem von der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Löwenband&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; begleiteten &amp;quot;Musikantenfrühschoppen&amp;quot;, die drei Nachwuchsbands mussten ein undankbares Nachmittagsprogramm bestreiten, bevor mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rock-Phonie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein offensichtlicher Dinosaurier des DDR-Amateurmusik-Opportunismus (&amp;quot;Hervorragendes Volkskunstkollektiv&amp;quot; 1980 / &amp;quot;Ausgezeichnetes Amateurtanzorchester der DDR&amp;quot; 1982 / &amp;quot;Fördergruppe des Zentralrats der FDJ&amp;quot; / 40% nachgespielte Titel von Queen, Saga &amp;amp; Co. usw. usf.) den Abend besetzte.&amp;lt;br&amp;gt;Diametral entgegengesetzt wirkt der Gast-Auftritt der Ost-Berliner Art-Punks &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hard Pop]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie er im originalen Ablaufplan und in der Presseankündigung verzeichnet, im resümierenden &amp;quot;Veranstaltungsbericht&amp;quot; für den Kulturbund, die FDJ-Bezirksleitung und das Stadtkabinett für Kulturarbeit jedoch (absichtlich?) unterschlagen wurde. Dieser &amp;quot;zweigleisige&amp;quot; Fahrstil der IG Rock erscheint umso zwiespältiger unter Kenntnis der Tatsache, daß der hauptverantwortliche Festival-Organisator als &amp;quot;IMS Kuhnert&amp;quot; gleichzeitig für das Ministerium für Staatssicherheit tätig war und in dieser Funktion das Vertrauen der jungen Musiker von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Zucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EgaCell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und vielen anderen systematisch missbrauchte.&amp;lt;br&amp;gt;Ende 1985 wurde für das kommende Jahr bereits ein &amp;quot;2. IG Rock Festival&amp;quot; in Aussicht gestellt, das dann aber schließlich als [[II. 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Die IG hatte im April 1984 im &amp;quot;Eiskeller&amp;quot; (damals offiziell &amp;quot;Jugendklubhaus Erich Zeigner&amp;quot;) an der südlichen Stadtgrenze zwischen Leipzig und Markkleeberg eine Veranstaltungsreihe namens &amp;quot;Neue Gruppen stellen sich vor&amp;quot; ins Leben gerufen. Innerhalb eines Jahres betraten hier bei insgesamt neun Ausgaben (das Festival wurde als Nr.10 gewertet) mehr als ein Dutzend überwiegend komplett neue Formationen die Bühnenbretter. 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		<title>Punkpapst am 23. Januar 2021 um 18:02 Uhr</title>
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Die Mehrzahl dieser Formationen waren dem durchaus untergründigen Blues- und Jazzrock zuzuordnen. &amp;lt;br&amp;gt;Im ersten Halbjahr 1985 hielten mit Auftritten von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Zucht]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[EgaCell]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch Punk &amp;amp; PostPunk ihren Einzug, die letzte &amp;quot;Eintrittskarte&amp;quot; lösten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Maßlos]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[08/15]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;quot;Neue Gruppen... 8&amp;quot; am 15.5.85.&amp;lt;br&amp;gt;Beim Festival-Line-Up ergaben sich nur marginale, aber dem &amp;quot;Rock-Business&amp;quot; geschuldete Abweichungen vom Konzept. So wurde der Auftritt von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tarantula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; durch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Standhaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ersetzt, und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Süd-Rock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hatten sich durch den Einstieg des Sängers Frank &amp;quot;Amor&amp;quot; Schüller, damals übrigens auch Vorsitzender der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;quot;&lt;/del&gt;IG Rock&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;quot;&lt;/del&gt;, in die später erheblich POPuläre Ulk-Rock-Band &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amor &amp;amp; Die Kids&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verwandelt. Der abschließende Sonntag begann mit einem von der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Löwenband&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; begleiteten &amp;quot;Musikantenfrühschoppen&amp;quot;, die drei Nachwuchsbands mussten ein undankbares Nachmittagsprogramm bestreiten, bevor mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rock-Phonie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein offensichtlicher Dinosaurier des DDR-Amateurmusik-Opportunismus (&amp;quot;Hervorragendes Volkskunstkollektiv&amp;quot; 1980 / &amp;quot;Ausgezeichnetes Amateurtanzorchester der DDR&amp;quot; 1982 / &amp;quot;Fördergruppe des Zentralrats der FDJ&amp;quot; / 40% nachgespielte Titel von Queen, Saga &amp;amp; Co. usw. usf.) den Abend besetzte.&amp;lt;br&amp;gt;Diametral entgegengesetzt wirkt der Gast-Auftritt der Ost-Berliner Art-Punks &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hard Pop]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie er im originalen Ablaufplan und in der Presseankündigung verzeichnet, im resümierenden &amp;quot;Veranstaltungsbericht&amp;quot; für den Kulturbund, die FDJ-Bezirksleitung und das Stadtkabinett für Kulturarbeit jedoch (absichtlich?) unterschlagen wurde. Dieser &amp;quot;zweigleisige&amp;quot; Fahrstil der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;quot;&lt;/del&gt;IG Rock&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;quot; &lt;/del&gt;erscheint umso zwiespältiger unter Kenntnis der Tatsache, daß der hauptverantwortliche Festival-Organisator als &amp;quot;IMS Kuhnert&amp;quot; gleichzeitig für das Ministerium für Staatssicherheit tätig war und in dieser Funktion das Vertrauen der jungen Musiker von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Zucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EgaCell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und vielen anderen systematisch missbrauchte.&amp;lt;br&amp;gt;Ende 1985 wurde für das kommende Jahr bereits ein &amp;quot;2. IG Rock Festival&amp;quot; in Aussicht gestellt, das dann aber schließlich als [[II. Leipziger Rockfestival]] veranstaltet wurde.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mit diesem von der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;IG Rock&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;seit 1981 aktiven &lt;/ins&gt;Leipziger Sektion des Kulturbund der DDR, organisierten dreitägigen Konzert-Event begann die bis 1995 andauernde Tradition des [[Leipziger Rockfestival]]. Wegen der zum damaligen Zeitpunkt einzigartigen Positionierung der IG Rock innerhalb der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;lokalen &lt;/ins&gt;Band-Szene erscheint das Festival gewissermaßen als erster Höhepunkt eines Masterplans, bei dem Nachwuchsmusikern aller Couleur, ohne die üblicherweise zu erwartende Anpassung an oder offene Konflikte mit der &amp;quot;Staatskultur&amp;quot; eine Öffentlichkeit angeboten wurde. Die IG hatte im April 1984 im &amp;quot;Eiskeller&amp;quot; (damals &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;offiziell &lt;/ins&gt;&amp;quot;Jugendklubhaus Erich Zeigner&amp;quot;) an der südlichen Stadtgrenze zwischen Leipzig und Markkleeberg eine Veranstaltungsreihe namens &amp;quot;Neue Gruppen stellen sich vor&amp;quot; ins Leben gerufen. Innerhalb eines Jahres betraten hier bei insgesamt neun Ausgaben (das Festival wurde als Nr.10 gewertet) mehr als ein Dutzend überwiegend komplett neue Formationen die Bühnenbretter. Diese Konzerte waren offensichtlich gleichzeitig &amp;quot;Eintrittskarte&amp;quot; für das &amp;quot;IG Rock Festival&amp;quot;: Bei &amp;quot;Neue Gruppen... 1&amp;quot; (25.4.84) spielten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streßkompanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stressco&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tarantula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei den darauffolgenden Terminen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Tino Standhaft|Standhaft]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VIP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (19.6.84), die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selterswasser Blues Band&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (5.9.84) sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Süd-Rock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TSO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (7.11.84). 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Dieser &amp;quot;zweigleisige&amp;quot; Fahrstil der IG Rock erscheint umso zwiespältiger unter Kenntnis der Tatsache, daß der hauptverantwortliche Festival-Organisator als &amp;quot;IMS Kuhnert&amp;quot; gleichzeitig für das Ministerium für Staatssicherheit tätig war und in dieser Funktion das Vertrauen der jungen Musiker von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Zucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EgaCell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und vielen anderen systematisch missbrauchte.&amp;lt;br&amp;gt;Ende 1985 wurde für das kommende Jahr bereits ein &amp;quot;2. IG Rock Festival&amp;quot; in Aussicht gestellt, das dann aber schließlich als [[II. Leipziger Rockfestival]] veranstaltet wurde.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Punkpapst am 21. Januar 2021 um 17:45 Uhr</title>
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		<author><name>Punkpapst</name></author>
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