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	<title>JKH &quot;Jörgen Schmidtchen&quot; - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Punkpapst am 1. Juli 2026 um 15:33 Uhr</title>
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Über die Vorgeschichte und die Tätigkeit als Jugendklubhaus ist wenig &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;belastbares &lt;/del&gt;überliefert, der in der DDR übliche Ehrenname &amp;quot;[https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rgen_Schmidtchen Jörgen Schmidtchen]&amp;quot; stammte von einem 1962 an der innerdeutschen Grenze bei Potsdam erschossenen und danach zum Vorbild und Märtyrer überhöhten DDR-Grenzsoldaten. &amp;lt;br&amp;gt;Die seit etwa 1980 amtierende Klubhausleiterin [https://de.wikipedia.org/wiki/Petra_Lux Petra Lux] bot unangepassten Schriftstellern und Liedermachern der DDR eine Bühne und initiierte 1982 in ihren Räumen ein &amp;quot;Frauenzentrum&amp;quot;, das sich mit Vortragsreihen feministischen und frauenemanzipatorischen Themen widmen sollte. Nach der Organisation von gleichgeschlechtlichen Tanzabenden wurde sie 1983 entlassen. Im Oktober 1989 wurde sie Mitbegründerin und Sprecherin des &amp;quot;[https://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Forum Neuen Forum]&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;In den Fokus der musikalischen Leipziger Subkultur rückte der &amp;quot;Sack&amp;quot; spätestens ab etwa Frühjahr 1987, als der original erhaltene große Tanzsaal mit der üblichen fest eingebauten Bühne von der [[IG Rock]] als Kapazitätserweiterung für die Veranstaltungsreihe &amp;quot;Rock-Club&amp;quot; erschlossen wurde. Vielleicht hatte die relative Ferne zu den etablierten Leipziger Bühnen einen Anteil daran, dass hier neben den diversen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[[:Category:die anderen bands|anderen bands]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; auch gewagtere Auftritte von Projekten ohne offizielle Spielgenehmigung wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Pffft...!]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Spontane Volkskunst]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; möglich waren. Die Abgelegenheit beförderte aber auch negative Tendenzen wie mehrfache Überfälle durch Glatzen-Schlägertrupps (Schönefeld galt bereits vor 1989 als Hochburg rechtsgerichteter Jugendlicher).&amp;lt;br&amp;gt;Am 1. Oktober 1990 wurde im JKH der &amp;quot;Frauenkultur e.V.&amp;quot; gegründet, ab 7. Oktober wurde das gesamte Haus zum &amp;quot;Frauenkulturzentrum&amp;quot;. Ab September 1991 wurde es zu einem Soziokulturellen Zentrum mit allen entsprechenden Arbeitsfeldern erweitert. Ende 1993/Anfang 1994 endete hier der öffentliche Betrieb, wahrscheinlich wegen dem üblichen Sanierungsstau unter prekären materiellen Verhältnissen. Über mehrere Zwischenstationen etablierte sich das [https://www.frauenkultur-leipzig.de/ Soziokulturelle Zentrum Frauenkultur] ab Mai 2000 schließlich in Connewitz auf dem erweiterten Gelände des [[Werk II]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Mehrsparten-Kulturhaus im Leipziger Nordosten war in den Räumen einer früheren Tanzgaststätte namens &amp;quot;Sächsischer Hof&amp;quot; (oder &amp;quot;Sachsenhof&amp;quot;) untergebracht, davon abgeleitet wurde der bis zur endgültigen Schließung in den 1990er Jahren volksmundlich gebräuchliche Spitzname &amp;quot;Sack&amp;quot;. 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Über die Vorgeschichte und die Tätigkeit als Jugendklubhaus ist wenig belastbares überliefert, der in der DDR übliche Ehrenname &amp;quot;[https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rgen_Schmidtchen Jörgen Schmidtchen]&amp;quot; stammte von einem 1962 an der innerdeutschen Grenze bei Potsdam erschossenen und danach zum Vorbild und Märtyrer überhöhten DDR-Grenzsoldaten. &amp;lt;br&amp;gt;Die seit etwa 1980 amtierende Klubhausleiterin [https://de.wikipedia.org/wiki/Petra_Lux Petra Lux] bot unangepassten Schriftstellern und Liedermachern der DDR eine Bühne und initiierte 1982 in ihren Räumen ein &amp;quot;Frauenzentrum&amp;quot;, das sich mit Vortragsreihen feministischen und frauenemanzipatorischen Themen widmen sollte. Nach der Organisation von gleichgeschlechtlichen Tanzabenden wurde sie 1983 entlassen. 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Die Abgelegenheit beförderte aber auch negative Tendenzen wie mehrfache Überfälle durch Glatzen-Schlägertrupps (Schönefeld galt bereits vor 1989 als Hochburg rechtsgerichteter Jugendlicher).&amp;lt;br&amp;gt;Am 1. Oktober 1990 wurde im JKH der &amp;quot;Frauenkultur e.V.&amp;quot; gegründet, ab 7. Oktober wurde das gesamte Haus zum &amp;quot;Frauenkulturzentrum&amp;quot;. Ab September 1991 wurde es zu einem Soziokulturellen Zentrum mit allen entsprechenden Arbeitsfeldern erweitert. Ende 1993/Anfang 1994 endete hier der öffentliche Betrieb, wahrscheinlich wegen dem üblichen Sanierungsstau unter prekären materiellen Verhältnissen. Über mehrere Zwischenstationen etablierte sich das [https://www.frauenkultur-leipzig.de/ Soziokulturelle Zentrum Frauenkultur] ab Mai 2000 schließlich in Connewitz auf dem erweiterten Gelände des [[Werk II]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Punkpapst am 29. Juni 2026 um 16:14 Uhr</title>
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Über die Vorgeschichte und die Tätigkeit als Jugendklubhaus ist wenig belastbares überliefert, der in der DDR übliche Ehrenname &amp;quot;[https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rgen_Schmidtchen Jörgen Schmidtchen]&amp;quot; stammte von einem 1962 an der innerdeutschen Grenze bei Potsdam erschossenen und danach zum Vorbild und Märtyrer überhöhten DDR-Grenzsoldaten. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/ins&gt;Die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;seit etwa 1980 amtierende &lt;/ins&gt;Klubhausleiterin [https://de.wikipedia.org/wiki/Petra_Lux Petra Lux] bot unangepassten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Schriftstellern &lt;/ins&gt;und Liedermachern der DDR eine Bühne und initiierte 1982 in ihren Räumen ein &amp;quot;Frauenzentrum&amp;quot;, das sich mit Vortragsreihen feministischen und frauenemanzipatorischen Themen widmen sollte. 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Vielleicht hatte die relative Ferne zu den etablierten Leipziger Bühnen einen Anteil daran, dass hier neben den diversen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[[:Category:die anderen bands|anderen bands]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; auch gewagtere Auftritte von Projekten ohne offizielle Spielgenehmigung wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Pffft...!]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Spontane Volkskunst]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; möglich waren. Die Abgelegenheit beförderte aber auch negative Tendenzen wie mehrfache Überfälle durch Glatzen-Schlägertrupps (Schönefeld galt bereits vor 1989 als Hochburg rechtsgerichteter Jugendlicher).&amp;lt;br&amp;gt;Am 1. Oktober 1990 wurde im JKH der &amp;quot;Frauenkultur e.V.&amp;quot; gegründet, ab 7. Oktober wurde das gesamte Haus zum &amp;quot;Frauenkulturzentrum&amp;quot;. Ab September 1991 wurde es zu einem Soziokulturellen Zentrum mit allen entsprechenden Arbeitsfeldern erweitert. Ende 1993/Anfang 1994 endete hier der öffentliche Betrieb, wahrscheinlich wegen dem üblichen Sanierungsstau unter prekären materiellen Verhältnissen. Über mehrere Zwischenstationen etablierte sich das [https://www.frauenkultur-leipzig.de/ Soziokulturelle Zentrum Frauenkultur] ab Mai 2000 schließlich in Connewitz auf dem erweiterten Gelände des [[Werk II]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Punkpapst: Die Seite wurde neu angelegt: „Jugendklubhaus in Leipzig-Schönefeld (Löbauer Straße 49).  Das Mehrsparten-Kulturhaus im Leipziger Nordosten war in den Räumen einer früheren Tanzgaststä…“</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Jugendklubhaus in Leipzig-Schönefeld (Löbauer Straße 49).  Das Mehrsparten-Kulturhaus im Leipziger Nordosten war in den Räumen einer früheren Tanzgaststä…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Jugendklubhaus in Leipzig-Schönefeld (Löbauer Straße 49).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mehrsparten-Kulturhaus im Leipziger Nordosten war in den Räumen einer früheren Tanzgaststätte namens &amp;quot;Sächsischer Hof&amp;quot; untergebracht, davon abgeleitet wurde der bis zur endgültigen Schließung in den 1990er Jahren volksmundlich gebräuchliche Spitzname &amp;quot;Sack&amp;quot;. Über die Vorgeschichte und die Tätigkeit als Jugendklubhaus ist wenig belastbares überliefert, der in der DDR übliche Ehrenname &amp;quot;[https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rgen_Schmidtchen Jörgen Schmidtchen]&amp;quot; stammte von einem 1962 an der innerdeutschen Grenze bei Potsdam erschossenen und danach zum Vorbild und Märtyrer überhöhten DDR-Grenzsoldaten. Die damalige Klubhausleiterin [https://de.wikipedia.org/wiki/Petra_Lux Petra Lux] bot auch unangepassten Schriftsteller und Liedermachern der DDR eine Bühne und initiierte 1982 in ihren Räumen ein &amp;quot;Frauenzentrum&amp;quot;, das sich mit Vortragsreihen feministischen und frauenemanzipatorischen Themen widmen sollte. Nach der Organisation von gleichgeschlechtlichen Tanzabenden wurde sie 1983 entlassen. Im Oktober 1989 wurde sie Mitbegründerin und Sprecherin des &amp;quot;[https://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Forum Neuen Forum]&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;In den Fokus der musikalischen Leipziger Subkultur rückte der &amp;quot;Sack&amp;quot; spätestens ab etwa Frühjahr 1987, als der original erhaltene große Tanzsaal mit der üblichen fest eingebauten Bühne von der [[IG Rock]] als Kapazitätserweiterung für die Veranstaltungsreihe &amp;quot;Rock-Club&amp;quot; erschlossen wurde. Vielleicht hatte die relative Ferne zu den etablierten Leipziger Bühnen einen Anteil daran, dass hier neben den diversen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[[:Category:die anderen bands|anderen bands]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; auch gewagtere Auftritte von Projekten ohne offizielle Spielgenehmigung wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Pffft...!]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Spontane Volkskunst]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; möglich waren. Die Abgelegenheit beförderte aber auch negative Tendenzen wie mehrfache Überfälle durch Glatzen-Schlägertrupps (Schönefeld galt bereits vor 1989 als Hochburg rechtsgerichteter Jugendlicher).&amp;lt;br&amp;gt;Am 1. Oktober 1990 wurde im JKH der &amp;quot;Frauenkultur e.V.&amp;quot; gegründet, ab 7. Oktober wurde das gesamte Haus zum &amp;quot;Frauenkulturzentrum&amp;quot;. Ab September 1991 wurde es zu einem Soziokulturellen Zentrum mit allen entsprechenden Arbeitsfeldern erweitert. Ende 1993/Anfang 1994 endete hier der öffentliche Betrieb, wahrscheinlich wegen dem üblichen Sanierungsstau unter prekären materiellen Verhältnissen. Über mehrere Zwischenstationen etablierte sich das [https://www.frauenkultur-leipzig.de/ Soziokulturelle Zentrum Frauenkultur] ab Mai 2000 schließlich in Connewitz auf dem erweiterten Gelände des [[Werk II]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netzinfo: [https://www.frauen1989-leipzig.de/initiativen-projekte/frauenkultur-leipzig/ www.frauen1989-leipzig.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOEDITSECTION__&lt;br /&gt;
[[Category:Locations]]&lt;br /&gt;
[[Category:Leipzig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Punkpapst</name></author>
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