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		<title>Punkpapst am 13. Januar 2026 um 12:39 Uhr</title>
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Ab März 1987 bekam die Band so auch Radio-Airplay über die DT64-Sendung [[:Category:Parocktikum|&amp;quot;Parocktikum&amp;quot;]], im Juni 1987 folgte gar eine Einladung der FDJ zur &amp;quot;Werkstattwoche der Amateurtanzformationen des Bezirkes Dresden&amp;quot;. Hier debütierte Tom Wittig als Sänger, nachdem Kannä zum Bausoldaten-Wehrdienst einberufen worden war. Doch die strategisch geplante, scheinbare &amp;quot;Öffnung&amp;quot; in der DDR-Jugendpolitik erzeugte nicht zuletzt bei der Band selbst zunehmend ambivalente Gefühle. Das Zugeständnis an die staatlichen Regularien zugunsten einer erhöhten Breitenwirkung ging auf Kosten der Glaubwürdigkeit bei einem wichtigen Teil ihrer Fans und Zuhörer, die das neu erreichte, aber weniger politisierte Publikum kaum ausgleichen konnte. Auch mit der Motivation der weiteren, später so genannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[[:Category:die anderen bands|anderen bands]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; konnten sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nicht identifizieren. Ein [[Parocktikum-Sessions|geplanter Live-Mitschnitt für das &amp;quot;Parocktikum&amp;quot;]] wurde 1988 zum Prüfstein für die Integrität der Musiker: da sie jeden Eingriff in ihre Texte ablehnten, wurde das Projekt nach längeren Diskussionen abgesagt &amp;#039;&amp;#039;(1)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Danach war von Auflösung die Rede, erst mit der Rückkehr von Kannä Ende 1988 begann die Rückbesinnung auf straighteren Punkrock, Tom Wittig wechselte 1989 zu den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Cosmic Comic Connection Cowboys]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Im Herbst 1989 siedelten Kannä und Schlagzeuger Tom dann noch illegal in die BRD über. Nach diesem weiteren potentiellen Ende der Band wurden einige Auftritte mit [[R.J.K.K.Hänsch]] am Gesang und Micha Schroeder an den Drums realisiert. Für das vorerst endgültige Abschiedskonzert von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im April 1990 in der Dresdner „Scheune“ als Support der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toten Hosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kehrte Kannä schließlich noch einmal aus dem westdeutschen Exil zurück. &amp;lt;br&amp;gt;Doch das Interesse an der Musik von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ließ auch in den 90er Jahren nicht nach. Die alten Tapes wurden von einer neuen, jüngeren Punk-Generation kopiert und weiter verbreitet. 2000 veröffentlichte das kleine Label Rundling die LP &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Live 1988&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem sie sich jahrelang anderen musikalischen Projekten gewidmet hatten, entschlossen sich die Kaltfront-Musiker 2005 wieder zusammen zu spielen. Nach einem unangekündigten „Überraschungsauftritt“ im Oktober, fand am 9. Dezember 2005 das gefeierte Reunionkonzert im Kurländer Palais in Dresden statt. Die Resonanz war überwältigend und auch die nachfolgenden Konzerte zeigten, dass &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nichts von ihrer Relevanz verloren haben. 2006 erschien die Greatest-Hits-LP &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Zieh dich warm an&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und seitdem bisher drei komplett neue Alben (2011 / 2017 / 2021). Ab 2012 hieß es auch bei dieser Band &amp;quot;Punk für Generationen&amp;quot;, denn in diesem Jahr übernahm der Sohn von Bassist Sonic die Gitarre (bis 2024).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Entstanden 1986 in Dresden aus der Asche der Underground-Punkbands &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Paranoia (Dresden)|Paranoia]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Suizid]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. 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		<title>Punkpapst am 28. Dezember 2025 um 21:45 Uhr</title>
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		<title>Punkpapst am 16. Dezember 2025 um 17:35 Uhr</title>
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Ab März 1987 bekam die Band so auch Radio-Airplay über die DT64-Sendung [[:Category:Parocktikum|&amp;quot;Parocktikum&amp;quot;]], im Juni 1987 folgte gar eine Einladung der FDJ zur &amp;quot;Werkstattwoche der Amateurtanzformationen des Bezirkes Dresden&amp;quot;. Hier debütierte Tom Wittig als Sänger, nachdem Kannä zum Bausoldaten-Wehrdienst einberufen worden war. Doch die strategisch geplante, scheinbare &amp;quot;Öffnung&amp;quot; in der DDR-Jugendpolitik erzeugte nicht zuletzt bei der Band selbst zunehmend ambivalente Gefühle. Das Zugeständnis an die staatlichen Regularien zugunsten einer erhöhten Breitenwirkung ging auf Kosten der Glaubwürdigkeit bei einem wichtigen Teil ihrer Fans und Zuhörer, die das neu erreichte, aber weniger politisierte Publikum kaum ausgleichen konnte. Auch mit der Motivation der weiteren, später so genannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[[:Category:die anderen bands|anderen bands]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; konnten sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nicht identifizieren. Ein [[Parocktikum-Sessions|geplanter Live-Mitschnitt für das &amp;quot;Parocktikum&amp;quot;]] wurde 1988 zum Prüfstein für die Integrität der Musiker: da sie jeden Eingriff in ihre Texte ablehnten, wurde das Projekt nach längeren Diskussionen abgesagt &amp;#039;&amp;#039;(1)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Danach war von Auflösung die Rede, erst mit der Rückkehr von Kannä Ende 1988 begann die Rückbesinnung auf straighteren Punkrock, Tom Wittig wechselte 1989 zu den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Cosmic Comic Connection Cowboys]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Im Herbst 1989 siedelten Kannä und Schlagzeuger Tom dann noch illegal in die BRD über. Nach diesem weiteren potentiellen Ende der Band wurden einige Auftritte mit [[R.J.K.K.Hänsch]] am Gesang und Micha Schroeder an den Drums realisiert. Für das vorerst endgültige Abschiedskonzert von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im April 1990 in der Dresdner „Scheune“ als Support der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toten Hosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kehrte Kannä schließlich noch einmal aus dem westdeutschen Exil zurück. &amp;lt;br&amp;gt;Doch das Interesse an der Musik von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ließ auch in den 90er Jahren nicht nach. Die alten Tapes wurden von einer neuen, jüngeren Punk-Generation kopiert und weiter verbreitet. 2000 veröffentlichte das kleine Label Rundling die LP &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Live 1988&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem sie sich jahrelang anderen musikalischen Projekten gewidmet hatten, entschlossen sich die Kaltfront-Musiker 2005 wieder zusammen zu spielen. Nach einem unangekündigten „Überraschungsauftritt“ im Oktober, fand am 9. Dezember 2005 das gefeierte Reunionkonzert im Kurländer Palais in Dresden statt. Die Resonanz war überwältigend und auch die nachfolgenden Konzerte zeigten, dass &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nichts von ihrer Relevanz verloren haben. 2006 erschien die Greatest-Hits-LP &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Zieh dich warm an&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und seitdem bisher drei komplett neue Alben (2011 / 2017 / 2021). Ab 2012 hieß es auch bei dieser Band &amp;quot;Punk für Generationen&amp;quot;, denn in diesem Jahr übernahm der Sohn von Bassist Sonic die Gitarre (bis 2024).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Entstanden 1986 in Dresden aus der Asche der Underground-Punkbands &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Paranoia (Dresden)|&lt;/ins&gt;Paranoia]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Suizid]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In der Folgezeit erspielte man sich nach erfolgreicher &amp;quot;Einstufung&amp;quot; (Januar 1987) mit unzähligen Gigs in der gesamten ehemaligen DDR eine treue Fangemeinde. Da unter den damaligen Umständen in der DDR für Punkbands keine Möglichkeit bestand, Schallplatten zu veröffentlichen, nahm man Tapes auf (das erste &amp;quot;erschien&amp;quot; im Januar 1987) und brachte diese im Fankreis in Umlauf. Ab März 1987 bekam die Band so auch Radio-Airplay über die DT64-Sendung [[:Category:Parocktikum|&amp;quot;Parocktikum&amp;quot;]], im Juni 1987 folgte gar eine Einladung der FDJ zur &amp;quot;Werkstattwoche der Amateurtanzformationen des Bezirkes Dresden&amp;quot;. Hier debütierte Tom Wittig als Sänger, nachdem Kannä zum Bausoldaten-Wehrdienst einberufen worden war. Doch die strategisch geplante, scheinbare &amp;quot;Öffnung&amp;quot; in der DDR-Jugendpolitik erzeugte nicht zuletzt bei der Band selbst zunehmend ambivalente Gefühle. Das Zugeständnis an die staatlichen Regularien zugunsten einer erhöhten Breitenwirkung ging auf Kosten der Glaubwürdigkeit bei einem wichtigen Teil ihrer Fans und Zuhörer, die das neu erreichte, aber weniger politisierte Publikum kaum ausgleichen konnte. Auch mit der Motivation der weiteren, später so genannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[[:Category:die anderen bands|anderen bands]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; konnten sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nicht identifizieren. Ein [[Parocktikum-Sessions|geplanter Live-Mitschnitt für das &amp;quot;Parocktikum&amp;quot;]] wurde 1988 zum Prüfstein für die Integrität der Musiker: da sie jeden Eingriff in ihre Texte ablehnten, wurde das Projekt nach längeren Diskussionen abgesagt &amp;#039;&amp;#039;(1)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Danach war von Auflösung die Rede, erst mit der Rückkehr von Kannä Ende 1988 begann die Rückbesinnung auf straighteren Punkrock, Tom Wittig wechselte 1989 zu den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Cosmic Comic Connection Cowboys]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Im Herbst 1989 siedelten Kannä und Schlagzeuger Tom dann noch illegal in die BRD über. Nach diesem weiteren potentiellen Ende der Band wurden einige Auftritte mit [[R.J.K.K.Hänsch]] am Gesang und Micha Schroeder an den Drums realisiert. Für das vorerst endgültige Abschiedskonzert von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im April 1990 in der Dresdner „Scheune“ als Support der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toten Hosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kehrte Kannä schließlich noch einmal aus dem westdeutschen Exil zurück. &amp;lt;br&amp;gt;Doch das Interesse an der Musik von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ließ auch in den 90er Jahren nicht nach. Die alten Tapes wurden von einer neuen, jüngeren Punk-Generation kopiert und weiter verbreitet. 2000 veröffentlichte das kleine Label Rundling die LP &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Live 1988&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem sie sich jahrelang anderen musikalischen Projekten gewidmet hatten, entschlossen sich die Kaltfront-Musiker 2005 wieder zusammen zu spielen. Nach einem unangekündigten „Überraschungsauftritt“ im Oktober, fand am 9. Dezember 2005 das gefeierte Reunionkonzert im Kurländer Palais in Dresden statt. Die Resonanz war überwältigend und auch die nachfolgenden Konzerte zeigten, dass &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nichts von ihrer Relevanz verloren haben. 2006 erschien die Greatest-Hits-LP &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Zieh dich warm an&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und seitdem bisher drei komplett neue Alben (2011 / 2017 / 2021). Ab 2012 hieß es auch bei dieser Band &amp;quot;Punk für Generationen&amp;quot;, denn in diesem Jahr übernahm der Sohn von Bassist Sonic die Gitarre (bis 2024).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Punkpapst am 15. November 2025 um 10:23 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-15T10:23:08Z</updated>

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		<author><name>Punkpapst</name></author>
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		<title>Punkpapst am 28. August 2025 um 08:44 Uhr</title>
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		<title>Punkpapst am 19. Juli 2025 um 09:36 Uhr</title>
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Ab März 1987 bekam die Band so auch Radio-Airplay über die DT64-Sendung [[:Category:Parocktikum|&amp;quot;Parocktikum&amp;quot;]], im Juni 1987 folgte gar eine Einladung der FDJ zur &amp;quot;Werkstattwoche der Amateurtanzformationen des Bezirkes Dresden&amp;quot;. Hier debütierte Tom Wittig als Sänger, nachdem Kannä zum Bausoldaten-Wehrdienst einberufen worden war. Doch die strategisch geplante, scheinbare &amp;quot;Öffnung&amp;quot; in der DDR-Jugendpolitik erzeugte nicht zuletzt bei der Band selbst zunehmend ambivalente Gefühle. Das Zugeständnis an die staatlichen Regularien zugunsten einer erhöhten Breitenwirkung ging auf Kosten der Glaubwürdigkeit bei einem wichtigen Teil ihrer Fans und Zuhörer, die das neu erreichte, aber weniger politisierte Publikum kaum ausgleichen konnte. Auch mit der Motivation der weiteren, später so genannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[[:Category:die anderen bands|anderen bands]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; konnten sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nicht identifizieren. Ein [[Parocktikum-Sessions|geplanter Live-Mitschnitt für das &amp;quot;Parocktikum&amp;quot;]] wurde 1988 zum Prüfstein für die Integrität der Musiker: da sie jeden Eingriff in ihre Texte ablehnten, wurde das Projekt nach längeren Diskussionen abgesagt (1).&amp;lt;br&amp;gt;Danach war von Auflösung die Rede, erst mit der Rückkehr von Kannä Ende 1988 begann die Rückbesinnung auf straighteren Punkrock, Tom Wittig wechselte 1989 zu den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Cosmic Comic Connection Cowboys]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Im Herbst 1989 siedelten Kannä und Schlagzeuger Tom dann noch illegal in die BRD über. Nach diesem weiteren potentiellen Ende der Band wurden einige Auftritte mit [[R.J.K.K.Hänsch]] am Gesang und Micha Schroeder an den Drums realisiert. Für das vorerst endgültige Abschiedskonzert von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im April 1990 in der Dresdner „Scheune“ als Support der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toten Hosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kehrte Kannä schließlich noch einmal aus dem westdeutschen Exil zurück. &amp;lt;br&amp;gt;Doch das Interesse an der Musik von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ließ auch in den 90er Jahren nicht nach. Die alten Tapes wurden von einer neuen, jüngeren Punk-Generation kopiert und weiter verbreitet. 2000 veröffentlichte das kleine Label Rundling die LP &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Live 1988&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem sie sich jahrelang anderen musikalischen Projekten gewidmet hatten, entschlossen sich die Kaltfront-Musiker 2005 wieder zusammen zu spielen. Nach einem unangekündigten „Überraschungsauftritt“ im Oktober, fand am 9. Dezember 2005 das gefeierte Reunionkonzert im Kurländer Palais in Dresden statt. Die Resonanz war überwältigend und auch die nachfolgenden Konzerte zeigten, dass &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nichts von ihrer Relevanz verloren haben. 2006 erschien die Greatest-Hits-LP &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Zieh dich warm an&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und seitdem bisher drei komplett neue Alben (2011 / 2017 / 2021). Ab 2012 hieß es auch bei dieser Band &amp;quot;Punk für Generationen&amp;quot;, denn in diesem Jahr übernahm der Sohn von Bassist Sonic die Gitarre (bis 2024).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Entstanden 1986 in Dresden aus der Asche der Underground-Punkbands &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Paranoia]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Suizid]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In der Folgezeit erspielte man sich nach erfolgreicher &amp;quot;Einstufung&amp;quot; (Januar 1987) mit unzähligen Gigs in der gesamten ehemaligen DDR eine treue Fangemeinde. 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Ab März 1987 bekam die Band so auch Radio-Airplay über die DT64-Sendung &amp;quot;Parocktikum&amp;quot;, im Juni 1987 folgte gar eine Einladung der FDJ zur &amp;quot;Werkstattwoche der Amateurtanzformationen des Bezirkes Dresden&amp;quot;. Hier debütierte Tom Wittig als Sänger, nachdem Kannä zum Bausoldaten-Wehrdienst einberufen worden war. Doch die strategisch geplante, scheinbare &amp;quot;Öffnung&amp;quot; in der DDR-Jugendpolitik erzeugte nicht zuletzt bei der Band selbst zunehmend ambivalente Gefühle. Das Zugeständnis an die staatlichen Regularien zugunsten einer erhöhten Breitenwirkung ging auf Kosten der Glaubwürdigkeit bei einem wichtigen Teil ihrer Fans und Zuhörer, die das neu erreichte, aber weniger politisierte Publikum kaum ausgleichen konnte. Auch mit der Motivation der weiteren, später so genannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[[:Category:die anderen bands|anderen bands]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; konnten sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nicht identifizieren. Ein [[Parocktikum-Sessions|geplanter Live-Mitschnitt für das &amp;quot;Parocktikum&amp;quot;]] wurde 1988 zum Prüfstein für die Integrität der Musiker: da sie jeden Eingriff in ihre Texte ablehnten, wurde das Projekt nach längeren Diskussionen abgesagt (1).&amp;lt;br&amp;gt;Danach war von Auflösung die Rede, erst mit der Rückkehr von Kannä Ende 1988 begann die Rückbesinnung auf straighteren Punkrock, Tom Wittig wechselte 1989 zu den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Cosmic Comic Connection Cowboys]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Im Herbst 1989 siedelten Kannä und Schlagzeuger Tom dann noch illegal in die BRD über. Nach diesem weiteren potentiellen Ende der Band wurden einige Auftritte mit [[R.J.K.K.Hänsch]] am Gesang und Micha Schroeder an den Drums realisiert. Für das vorerst endgültige Abschiedskonzert von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im April 1990 in der Dresdner „Scheune“ als Support der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toten Hosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kehrte Kannä schließlich noch einmal aus dem westdeutschen Exil zurück. &amp;lt;br&amp;gt;Doch das Interesse an der Musik von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ließ auch in den 90er Jahren nicht nach. Die alten Tapes wurden von einer neuen, jüngeren Punk-Generation kopiert und weiter verbreitet. 2000 veröffentlichte das kleine Label Rundling die LP &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Live 1988&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem sie sich jahrelang anderen musikalischen Projekten gewidmet hatten, entschlossen sich die Kaltfront-Musiker 2005 wieder zusammen zu spielen. Nach einem unangekündigten „Überraschungsauftritt“ im Oktober, fand am 9. Dezember 2005 das gefeierte Reunionkonzert im Kurländer Palais in Dresden statt. Die Resonanz war überwältigend und auch die nachfolgenden Konzerte zeigten, dass &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nichts von ihrer Relevanz verloren haben. 2006 erschien die Greatest-Hits-LP &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Zieh dich warm an&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und seitdem bisher drei komplett neue Alben (2011 / 2017 / 2021). Ab 2012 hieß es auch bei dieser Band &amp;quot;Punk für Generationen&amp;quot;, denn in diesem Jahr übernahm der Sohn von Bassist Sonic die Gitarre (bis 2024).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Entstanden 1986 in Dresden aus der Asche der Underground-Punkbands &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Paranoia]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Suizid]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In der Folgezeit erspielte man sich nach erfolgreicher &amp;quot;Einstufung&amp;quot; (Januar 1987) mit unzähligen Gigs in der gesamten ehemaligen DDR eine treue Fangemeinde. Da unter den damaligen Umständen in der DDR für Punkbands keine Möglichkeit bestand, Schallplatten zu veröffentlichen, nahm man Tapes auf (das erste &amp;quot;erschien&amp;quot; im Januar 1987) und brachte diese im Fankreis in Umlauf. Ab März 1987 bekam die Band so auch Radio-Airplay über die DT64-Sendung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[:Category:Parocktikum|&lt;/ins&gt;&amp;quot;Parocktikum&amp;quot;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, im Juni 1987 folgte gar eine Einladung der FDJ zur &amp;quot;Werkstattwoche der Amateurtanzformationen des Bezirkes Dresden&amp;quot;. Hier debütierte Tom Wittig als Sänger, nachdem Kannä zum Bausoldaten-Wehrdienst einberufen worden war. Doch die strategisch geplante, scheinbare &amp;quot;Öffnung&amp;quot; in der DDR-Jugendpolitik erzeugte nicht zuletzt bei der Band selbst zunehmend ambivalente Gefühle. Das Zugeständnis an die staatlichen Regularien zugunsten einer erhöhten Breitenwirkung ging auf Kosten der Glaubwürdigkeit bei einem wichtigen Teil ihrer Fans und Zuhörer, die das neu erreichte, aber weniger politisierte Publikum kaum ausgleichen konnte. Auch mit der Motivation der weiteren, später so genannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;[[:Category:die anderen bands|anderen bands]]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; konnten sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nicht identifizieren. Ein [[Parocktikum-Sessions|geplanter Live-Mitschnitt für das &amp;quot;Parocktikum&amp;quot;]] wurde 1988 zum Prüfstein für die Integrität der Musiker: da sie jeden Eingriff in ihre Texte ablehnten, wurde das Projekt nach längeren Diskussionen abgesagt (1).&amp;lt;br&amp;gt;Danach war von Auflösung die Rede, erst mit der Rückkehr von Kannä Ende 1988 begann die Rückbesinnung auf straighteren Punkrock, Tom Wittig wechselte 1989 zu den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Cosmic Comic Connection Cowboys]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Im Herbst 1989 siedelten Kannä und Schlagzeuger Tom dann noch illegal in die BRD über. Nach diesem weiteren potentiellen Ende der Band wurden einige Auftritte mit [[R.J.K.K.Hänsch]] am Gesang und Micha Schroeder an den Drums realisiert. Für das vorerst endgültige Abschiedskonzert von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im April 1990 in der Dresdner „Scheune“ als Support der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toten Hosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kehrte Kannä schließlich noch einmal aus dem westdeutschen Exil zurück. &amp;lt;br&amp;gt;Doch das Interesse an der Musik von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ließ auch in den 90er Jahren nicht nach. Die alten Tapes wurden von einer neuen, jüngeren Punk-Generation kopiert und weiter verbreitet. 2000 veröffentlichte das kleine Label Rundling die LP &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Live 1988&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem sie sich jahrelang anderen musikalischen Projekten gewidmet hatten, entschlossen sich die Kaltfront-Musiker 2005 wieder zusammen zu spielen. Nach einem unangekündigten „Überraschungsauftritt“ im Oktober, fand am 9. Dezember 2005 das gefeierte Reunionkonzert im Kurländer Palais in Dresden statt. Die Resonanz war überwältigend und auch die nachfolgenden Konzerte zeigten, dass &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nichts von ihrer Relevanz verloren haben. 2006 erschien die Greatest-Hits-LP &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Zieh dich warm an&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, und seitdem bisher drei komplett neue Alben (2011 / 2017 / 2021). Ab 2012 hieß es auch bei dieser Band &amp;quot;Punk für Generationen&amp;quot;, denn in diesem Jahr übernahm der Sohn von Bassist Sonic die Gitarre (bis 2024).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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