Erntepunkfest: Unterschied zwischen den Versionen

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Legendäres Deutschpunk-Event der frühen 1990er Jahre.
Legendäres Deutschpunk-Event der frühen 1990er Jahre.


Organisiert von den Punk-Fans Daniel "Schamoni" Goslar & Denis Falke, beide Mitarbeiter des örtlichen [[JC Wegeleben]] und Betreiber des DIY Labels ''[[Mauer Tapes]]'', ging das einzige "echte" Erntepunkfest am 16. + 17.September 1994 als Open Air in dem kleinen Städtchen in der Nähe von Halberstadt über die improvisierte Bühne (zum Line-Up s.u. Tape-Compilation). Ermutigt vom krassen überregionalen Echo wurde eine weitere Austragung bereits im Mai 1995 auf die Beine gestellt. Da im Frühjahr das Motto "Erntedank" weniger passend war, wurde dieses Festival kurzerhand in "Maipunkfest" umgelabelt. Hier sollen sogar bis zu 5500 Punks erschienen sein, mit entsprechend chaotischen Folgen und 226 Anzeigen im Nachhinein, von belästigten oder geschädigten Anwohnern. Damit war die Geschichte von Open Air Veranstaltungen an diesem Ort beendet.<br>Eine [http://www.brandenburgpunk.de/mediawiki/index.php?title=Erntepunkfest gleichnamige Konzertreihe] wurde 2014 in Cottbus vom dortigen Club [http://www.brandenburgpunk.de/mediawiki/index.php?title=Chekov Chekov] begründet.
Organisiert von den Punk-Fans Daniel "Schamoni" Goslar & Denis Falke, beide Mitarbeiter des örtlichen [[JC Wegeleben]] und Betreiber des DIY Labels ''[[Mauer Tapes]]'', ging das einzige "echte" Erntepunkfest am 16. und 17. September 1994 als Open Air in dem kleinen Städtchen in der Nähe von Halberstadt über die improvisierte Bühne (zum Line-Up s.u. Tape-Compilation). Ermutigt vom krassen überregionalen Echo wurde eine weitere Austragung bereits im Mai 1995 auf die Beine gestellt. Da im Frühjahr das Motto "Erntedank" weniger passend war, wurde dieses Festival kurzerhand in "Maipunkfest" umgelabelt. Hier sollen sogar bis zu 5500 Punks erschienen sein, mit entsprechend chaotischen Folgen und 226 Anzeigen im Nachhinein, von belästigten oder geschädigten Anwohnern. Damit war die Geschichte von Open Air Veranstaltungen an diesem Ort beendet.<br>Eine [http://www.brandenburgpunk.de/mediawiki/index.php?title=Erntepunkfest gleichnamige Konzertreihe] wurde 2014 in Cottbus vom dortigen Club [http://www.brandenburgpunk.de/mediawiki/index.php?title=Chekov Chekov] begründet.


Quelle: ''"Zwischen Aufbruch und Randale. Der wilde Osten in den Wirren der Nachwendezeit"'', von [[Geralf Pochop]] (Hirnkost Verlag, Berlin, S.181ff.)
Quelle: ''[https://books.google.de/books?id=taxBEAAAQBAJ&pg=PA183&lpg=PA183&dq=Erntepunkfest+Wegeleben&source=bl&ots=DkzlZ-N553&sig=ACfU3U07CD0bMDel2B50i-8ooMy012LgNg&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiqi__B84D_AhUxR_EDHaMSAAc4ChDoAXoECAYQAw#v=onepage&q=Erntepunkfest%20Wegeleben&f=false "Zwischen Aufbruch und Randale. Der wilde Osten in den Wirren der Nachwendezeit"]'', von [[Geralf Pochop]] (Hirnkost Verlag, Berlin, S.181ff.)


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[[Category:Events]]
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[[Kategorie:Wegeleben]]
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[[Category:1994]]
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Aktuelle Version vom 17. Juli 2026, 10:23 Uhr

Legendäres Deutschpunk-Event der frühen 1990er Jahre.

Organisiert von den Punk-Fans Daniel "Schamoni" Goslar & Denis Falke, beide Mitarbeiter des örtlichen JC Wegeleben und Betreiber des DIY Labels Mauer Tapes, ging das einzige "echte" Erntepunkfest am 16. und 17. September 1994 als Open Air in dem kleinen Städtchen in der Nähe von Halberstadt über die improvisierte Bühne (zum Line-Up s.u. Tape-Compilation). Ermutigt vom krassen überregionalen Echo wurde eine weitere Austragung bereits im Mai 1995 auf die Beine gestellt. Da im Frühjahr das Motto "Erntedank" weniger passend war, wurde dieses Festival kurzerhand in "Maipunkfest" umgelabelt. Hier sollen sogar bis zu 5500 Punks erschienen sein, mit entsprechend chaotischen Folgen und 226 Anzeigen im Nachhinein, von belästigten oder geschädigten Anwohnern. Damit war die Geschichte von Open Air Veranstaltungen an diesem Ort beendet.
Eine gleichnamige Konzertreihe wurde 2014 in Cottbus vom dortigen Club Chekov begründet.

Quelle: "Zwischen Aufbruch und Randale. Der wilde Osten in den Wirren der Nachwendezeit", von Geralf Pochop (Hirnkost Verlag, Berlin, S.181ff.)

Musik