ACUD
Kunsthaus & Club in Berlin-Mitte (Veteranenstraße 21), seit 1991.
Namensgebend war eine seit Silvester 1989 bestehende Wohnungsgalerie in der Rykestraße 13 (Prenzlauer Berg), aus dem heraus sich der "ACUD e.V." gründete. Als Ergebnis eines Runden Tisches bekam der Verein 1991 das Gebäude in der Veteranenstraße für seine geplanten Aktivitäten zugeteilt. Später konnte es vom Verein erworben und bis 2006 saniert werden. 2010 kam es wegen Zahlungsunfähigkeit unter Zwangsverwaltung, wurde aber 2014 mit Hilfe eines Kredites der GLS-Bank langfristig konsolidiert.
Unter dem Dach des ACUD befinden sich heute ein Theater, Club, Galerie, Studio, Bar und Ateliers, sowie ein Kino das seit 2016 auch von der Berlinale genutzt wird. Es ist das einzige noch existente größere Kulturhaus, das in der Wende-Zeit 1990 entstanden ist.
Netzinfo: www.acud.de | www.rockinberlin.de | Wikipedia
Musik
- 1992: Dear Padruga - Black squares EP (live im ACUD, Tape)
- 1992: Sextourismus Aus Der Sicht Thailändischer Frauen & Friends - Burn in ACUD Ostberlin 16.07.92 (Tape, Eigenproduktion)
- 2015: Transmit - Radiation (rec. ACUD CD, Monotype Records mono082)
- 2020: Matthias Müller - Acud/Bunker (Digital live Performance, mamü music #4)
- 2021: Lustige Mutanten - Missgeburten (live im ACUD, Bonus DVDr, Suezan Studio)